Vom Suchen und Finden

Interview mit Embrace-Mitarbeiterin Katharina Stiewe

Wie sah dein beruflicher Werdegang aus? Was fasziniert dich an deinem Job?

Seit Januar 2018 bin ich bei TERRITORY Embrace Teammanagerin für den Bereich Active Sourcing, der aus mehreren spezialisierten Sourcern besteht. Ich habe meinen Master in Human Resource Management abgeschlossen und schon anderthalb Jahre bei einem mittelständischen Audiotechnikhersteller im HR-Bereich gearbeitet, bevor ich bei TERRITORY angefangen habe. Dort habe ich bereits mit dem Thema Active Sourcing zu tun gehabt.

An meinem Job fasziniert mich besonders die Abwechslung. Ich lerne täglich spannende Unternehmen sowie neue Berufsbilder kennen und muss mich dementsprechend auch regelmäßig mit neuen Zielgruppen auseinandersetzen. Faszinierend ist es auch zu sehen, was Unternehmen mittlerweile bieten, um das Interesse geeigneter Kandidaten zu wecken. Active Sourcing an sich erfordert für mich zudem kreative und innovative Ansätze, Zielgruppen-Know-How, aber auch gewisse Methoden – genau diese Kombination macht einfach Spaß! Wenn man es dann auch noch schafft eine Position zu besetzen und sowohl Unternehmen als auch Kandidat zufrieden sind, ist das ein tolles Gefühl.

Was ist Active Sourcing und welche großen Vorteile siehst du darin?

Active Sourcing ist die zielgerichtete Suche, Identifizierung und proaktive, personalisierte Ansprache von ausgewählten Kandidaten in Karrierenetzwerken und Online-Plattformen. Ziel ist es dabei, aus einem passenden Kandidaten einen Bewerber zu machen und letztendlich natürlich eine offene Stelle erfolgreich zu besetzen. Im Active Sourcing geht es also zunächst einmal darum, Personen auf eine konkrete Vakanz oder ein Unternehmen aufmerksam zu machen, deren Interesse zu wecken und mit ihnen in den Dialog zu treten.

Durch Active Sourcing habe ich den großen Vorteil, mit potenziellen Bewerbern in Kontakt zu kommen, die vielleicht noch gar nicht über einen Jobwechsel nachgedacht haben. Ich kann also durch Active Sourcing sehr gut den passiven Bewerbermarkt erreichen. Zudem stelle ich in der Direktansprache auch immer direkt den potenziellen Arbeitgeber vor und nenne die Vorteile, bei diesem Arbeitgeber zu arbeiten. Den potenziellen Bewerber individuell über die Qualitäten des potenziellen Arbeitgebers zu informieren, ist für mich Vorteil und Nebeneffekt von Active Sourcing zugleich.

Was sind deine drei besten Tipps, um im Active Sourcing erfolgreich zu sein?

  1. Die richtige Auswahl an Kandidaten treffen. Nicht die breite Masse an Kandidaten anschreiben, die in irgendeiner Form auf die Stelle passen könnten, sondern die, die zu 99% auf die Stelle passen. Qualität vor Quantität!
  2. Es ist wichtig, sich mit der Zielgruppe zu beschäftigen (Wofür interessiert sich die Zielgruppe? Was ist ihr bei einem Jobwechsel besonders wichtig? Worauf kommt es an?).
  3. Eine individuelle Ansprache vornehmen, die einzig auf einen bestimmten Kandidaten abgestimmt ist und einen Match zwischen den fachlichen Qualifikationen des Kandidaten und den Anforderungen der neuen Position herausstellt.

Was sind deine größten Herausforderungen im Recruiting-Alltag und wie gehst du damit um?

Aktuell auf jeden Fall Softwareentwickler zu finden, die wechseln möchten. Insbesondere das Interesse von Webentwicklern und Java-Entwicklern zu wecken, ist aktuell sehr herausfordernd. Wir beobachten daher eigentlich ständig den Markt, um herauszufinden welche neuen Netzwerke oder Tools es vielleicht am Markt gibt, die sich für Active Sourcing eignen könnten. Zudem testen wir auch regelmäßig neue Netzwerke oder Methoden. Wichtig ist auch Candidate Personas zu ermitteln, um unsere Zielgruppen überhaupt verstehen zu können.